Kleine Vorstellungsrunde gefällig?

Bitte, gerne!

Als Abschlussarbeit meines Kunststudiums habe ich einen preisgekrönten Zyklus von 26 Radierungen zu Richard Wagners Ring des Nibelungen geschaffen.

Seit dieser Zeit bin ich künstlerisch aktiv und habe eine eigene Radierwerkstatt mit einer Tiefdruckpresse, die es mir ermöglicht, Büttenpapiere bis zum Format 108x86 cm zu drucken.

Außerdem befasse ich mich, seit ich vor etwa 25 Jahren meinen ersten Computer angeschafft habe, intensiv mit elektronischer Bildbearbeitung.

Auf den Hund gekommen bin ich seit meinem ersten Lebenstag. Meine Eltern hatten einen Scotch Terrier-Dackel-Mix, Kucki, der mich die ersten 13 Jahre meines Lebens begleitete.

Dann kam Boy, der erste einer ununterbrochenen Reihe von Cockern, dann Charly, der lange Jahre zusammen mit der Bassethündin Festa unser Leben teilte. Nach ihrem Tod übernahm Henry die schwierige Aufgabe, Hund in unserer Familie zu sein.

Als er zehn Jahre alt war, bekam er Unterstützung von Chester, der seinerseits nach einem Jahr Lucky als Helfer hinzugesellt bekam.

Wir wurden im Tierschutz aktiv und einige Cocker-Damen - Amanda, Pia und Rose - zogen hier ein. Im Sommer 2005 kam Sirio hinzu. Im folgenden November starb Henry 15jährig, zwei Jahre später Pia. Mittlerweile war Thrinci zu uns gestoßen und mit der Unterbrechung von einem halben Jahr Oszkàr.
Im Juni 2010 starb Thrinci überraschend. Allerdings beschloss Laika, eine kleine Blauschimmeldame, im April 2011, dass sie ihren Lebensabend gerne im Haus mit einer Gruppe von netten, ihr zugewandten Cockern verbringen wollte. Diesen Wunsch haben wir ihr gerne erfüllt, und im April 2012 suchte auch Josy nach fast 10 Jahren ein neues Zuhause, so dass zur Zeit eine achtköpfige Hundegruppe Modell sitzt, liegt, steht oder rennt.



1997 mit Henry
Beim Tag des offenen Ateliers 2010 hatten wir Besuch von der Presse.

Hier auszugsweise der Artikel aus der WAZ vom 6.10.2010

An fast 50 Ausstellungsorten präsentierten am Wochenende Duisburgs Künstler ihre Arbeiten. Schnell stellte man fest: Jedes Atelier ist anders. Hier belegt eine dicke Schicht weißer Gipsstaub den Boden eines hellen Zimmers. Dort überziehen bunte Farbkleckse die Wände.

Die Duisburger Künstlerszene öffnete nun zum siebten Mal ihre Türen für das künstlerisch interessierte Publikum. Ob im Atelierhaus oder Kellerraum, es gab viel zu sehen...

In den Kellern ihrer Häuser fertigen Dolf Wagener und Martina Will Radierungen...

Ähnlich arbeitet auch Martina Will, an deren Tür der Besucher von fröhlichem Hundegebell empfangen wird. Im Keller des Hauses hat auch sie ihr Atelier. Dort arbeitet sie hauptsächlich an Kupfer- und Zinkradierungen. „Zinkplatten können mit mehr Materialien behandelt werden. Das gibt dann sehr schöne Effekte“, erklärt sie. Aktuell sind Hunde die Lieblingsmotive der Besitzerin von sechs Cockerspaniels.



Martina Will in ihrem Atelier an der Veilchenstraße beim „Tag des offenen Ateliers“ am 2. Oktober 2010. Bild: Udo Milbret/WAZ-FotoPool
Rechte, Idee und Gestaltung
© Heinrich C. Glücklich, Duisburg

Duisburg 2006/2010